• Ausbildung von qualifizierten Stützern
• Entwicklung eines Standards
• Weiterentwicklung der Gestützten Kommunikation
• Erfahrungsaustausch
• Bundesweite Koordinierung
Das FC NETZ steht für einen fachlich fundierten Umgang und für eine professionelle Umsetzung der Methode der ,Gestützten Kommunikation'. Folgende Kriterien sind bei der Anwendung von FC unabdingbar:
FC-Nutzer sollen in allen Lebensbereichen mit möglichst vielen Menschen kommunizieren. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass sie über mehrere Stützpersonen verfügen. Bereits während der Anbahnungsphase sind weitere Stützpersonen einzubeziehen. Dadurch wird eine Fixierung auf eine oder wenige Stützpersonen vermieden. Der FC-Nutzer wird so unabhängiger und flexibler. FC-Inhalte sind besser überprüfbar.
Rund um die Notwendigkeit des Hinschauens des FC-Nutzers auf die Ziele, auf welche gezeigt wird, gab und gibt es zahlreiche Diskussionen und Erklärungsansätze. In Fachkreisen und bei guter Umsetzung von FC steht die Notwendigkeit des Hinschauens nicht zur Diskussion.
Bei der Einschätzung des Blickverhaltens (Blickkontakt, Blickzuwendung, Blickausrichtung, Blicküberprüfung, siehe Glossar) ist entscheidend, welches Blickverhalten bei alltäglichen Handlungen zu beobachten ist. Sofern dort ein normales/ adäquates Blickverhalten beobachtet werden kann, gibt es keinen Grund bei der Anwendung von FC davon abzuweichende Formen zu tolerieren. Das Trainieren des zielgerichteten Blicks ist essentieller Bestandteil der FC-Arbeit.Der Begriff bezeichnet im FC-Prozess das Training zur kontinuierlichen Reduzierung der körperlichen Stütze. Ziel ist das funktionale Zeigen ohne Stütze. Wie viel Stütze ein FC-Nutzer benötigt und wie lange das Ausblenden der Stütze dauert, ist individuell unterschiedlich und maßgeblich von den Kompetenzen der Stützpersonen abhängig.
Der Begriff bezeichnet die stetige Erweiterung aller Kompetenzen des FC-Nutzers. Während das Ausblenden der körperlichen Stütze hauptsächlich auf ein selbständiges Zeigen ohne Stütze hinarbeitet, geht es im Bereich Kommunikation um aktive Teilnahme.
Im Training werden die FC-Nutzer mit einer Vielfalt an Kommunikationsstrategien vertraut und lernen, angemessen mit ihnen umzugehen. Zur Verbesserung interaktiven Verhaltens sollen die Nutzer mit vielen Stützern in unterschiedlichen Situationen Erfahrungen sammeln.
In der individuellen Nutzer-Stützer-Beziehung soll der Nutzer von der emotionalen Fixierung auf einen einzelnen Stützer unabhängig werden.
Die Reflexion der Stützarbeit ist ein wichtiges Mittel, um FC qualifiziert anzuwenden. Insofern ist die Arbeit einer ständigen prüfenden Betrachtung zu unterziehen durch Selbstreflexion, Videoanalysen, Supervision, Coaching und Praxisbegleitung.
Der Fokus der Reflexion ist auf verschiedene Bereiche zu richten, hierzu zählen vorrangig Stütztechnik, Kommunikationsgestaltung und Interaktion (siehe Glossar).
Empfehlungen zum Umgang mit FC >>>
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